Kirschblütenzeit

Ich schreite durch das düstre Tal
Welches Sonne nie gesehen

Schon von weitem erblicke ich das dunkle Tor
Geformt aus drei verkohlten Bäumen

In einer Lichtung sehe ich sie alle stehen
Verbannt im Nebel und stark verschwommen

Die Luft den Regen trägt
Fichtenwälder überall

Ich steige hinauf den Hügel
meinem letzten Ziel entgegen

Hohe Berge kann ich sehen
Geruch alter Steine ins Gesicht mir weht

Verwirrender Dunst, vergebens
Das Tor habe ich nun erreicht

Flechten haften an ihm an
Seit viel zu langer Zeit

Müde lege ich mich nieder
in Wiesen satt der Nässe

Denke an längst vergangene Zeiten
All die Schönheit kaum zu fassen

Ich bin hier und jederzeit
Und trotzdem nur vergänglich

2 Gedanken zu “Kirschblütenzeit

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